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Allgemeines zur Palme

Cocos nucifera, Solitaer, CumanaEine Palme ist nach wie vor der Inbegriff für Süden und insbesondere für  Urlaub. Insbesondere die wohl jedem bekannte Cocos-Palme wird diesem Anspruch gerecht (man denke nur an den Werbespot eines bekannten Schokoriegels, der Cocos-Flocken enthält). Wenn Sie schon den größten Teil des Jahres nicht in Urlaub fahren können, warum holen Sie sich nicht einfach den Urlaub nach Hause?

Wußten Sie, daß es sogar Palmen gibt, die in Mitteleuropa mit ein wenig Hilfe ganzjährig im  Garten bleiben können? Die meisten Palmen kann man auf der  Terrasse oder dem Balkon kultivieren. Viele kleinere Exemplare gedeihen jedoch auch sehr gut im  Zimmer. Wie bei allen Pflanzen gibt es auch unter den Palmen unterschiedlich anspruchsvolle Arten. Wenn Sie nicht gerade zu den Personen mit dem berühmten "grünen Daumen" gehören, sollten Sie es vielleicht erst einmal mit einer  anspruchslosen Palme versuchen.

In Mitteleuropa werden üblicherweise Palmen nur als Zierpflanzen kultiviert. Ihnen kommt in den Herkunftsländern jedoch eine z.T. erhebliche wirtschaftliche Bedeutung zu. Wenn Sie nun an Cocos-Nüsse oder Datteln denken, liegen Sie richtig. Aber wußten Sie, daß man mit einer Palme noch erheblich mehr anfangen kann? Die Cocos-Nüsse werden, wie Ihnen sicherlich bestens bekannt, im Ganzen oder als Kokosraspel exportiert. Aus den Früchten bestimmter Palmen gewinnt man in großem Maßstab Öl, das man u.a. zu einem sehr hitzebeständigen Bratfett verarbeiten kann, das auch bei uns weit verbreitet ist. Die Blätter oder Stämme anderer Arten sind mit Wachs überzogen, das man verwerten kann. Am bekanntesten ist hierbei das sehr hochwertige und gefragte Carnauba-Wachs. Die jungen Triebe und Blätter vieler Arten werden als Gemüse gegessen, wobei eine besondere Delikatesse die Palmherzen d.h. die Vegetationskegel einiger Arten sind (haben eine ähnliche Konsistenz sowie Farbe wie Artischocken und schmecken auch so ähnlich). Auch das bekannte Sago wird aus einer Palmenart gewonnen. Müßig zu erwähnen, daß man aus der Stärke, die die Früchte vieler Palmen liefern, auch Palmwein oder Palmenschnaps herstellt. Die Verwendung von Palmenholz und Palmenblättern zum Bau von Häusern sowie der Fasern zur Anfertigung von z.B. Fußmatten wird Ihnen sicherlich bereits bekannt sein. Das wohl kurioseste Produkt sind jedoch die "Hirschhornknöpfe", die gern für Trachten verwendet und mitnichten aus Hirschgeweihen o.ä. hergestellt werden. Diese sind nämlich nicht, wie man meinen könnte, tierischen Ursprungs sondern ein Palmenprodukt (Nuß der Elfenbeinpalme). Darüberhinaus verwendet man Calamuspalmen sehr gern zur Anfertigung von Möbeln (Rattan) oder Spazierstöcken.

Ein Palmenprodukt kommt sogar anderen Pflanzen wieder zugute: Die zerkleinerten Fasern der Kokospalme, die die Nüsse umgibt (die bei uns im Handel erhältlichen Nüsse sind bereits geschält), kommen in gepreßter Form, quasi als Briketts, in den Handel. Mit Wasser wird hieraus ein Pflanzsubstrat, das als Ersatz für den aus ökologischer Sicht nicht ganz unproblematischen Torf dient. Die zerkleinerten Cocosfasern sind wegen ihrer Keimfreiheit für Anzuchtzwecke absolut allererste Wahl. Erhältlich sind diese "Briketts" im Fachhandel.


Zielgruppe für Palmen

Diese Site wendet sich an alle, die sich von der Schönheit der Palmen haben betören lassen und selbst eine solche Pflanze zu Hause kultivieren wollen. Die Beschreibung ist so ausgeführt, daß auch Anfänger mit zwei linken Daumen in der Lage sein sollten, Palmen erfolgreich zu pflegen. Vornehmlich wendet sie sich aber an den Pflanzenliebhaber, der bereits Erfahrung mit anderen Pflanzen hat und sich nun für Palmen interessiert, um ihm einen Kurzüberblick mit allen wesentlichen Informationen zu bieten. Insbesondere das Thema Gießwasser und dessen möglicherweise erforderliche Aufbereitung wendet sich an engagierte Pflanzenfreunde, die für das Wohlergehen ihrer Pflanzen auch einigen Aufwand zu treiben bereit sind.

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie Infos zu Anzucht, Pflege und Kultur von Palmen. Beschrieben werden die Arten Archontophoenix cunninghamiana (Bangalowpalme), Caryota mitis (Fischschwanzpalme), Ceroxylon alpinum (Wachspalme), Chamaedorea elegans (Bergpalme), Chamaerops humilis (Zwergpalme), Cocos nucifera (Cocospalme bzw. Kokospalme), Dypsis decarii (Dreieckspalme), Dypsis lutescens (Areca/Goldfruchtpalme), Euterpe edulis (Kohlpalme), Howea forsteriana (Kentiapalme), Hyophorbe verschaffeltii (Mascarenapalme), Latania loddigesii, Livistona rotundifolia (Livistonie), Lytocaryum weddelianum (Cocospälmchen), Nannorrhops ritchiana (Mazaripalme), Phoenix canariensis (Dattelpalme), Ravenea rivularis (Weißstammpalme), Rhapidophyllum hystix (Nadelpalme), Rhapis excelsa (Rhapis), Roystonea oleracea (Königspalme), Sabal palmetto (Sabalpalme), Syagrus romanzoffianum (Königinpalme), Trachycarpus fortunei (Hanfpalme), Veitchia merillii (Weihnachtspalme) und Washingtonia filifera (Pettycoatpalme).
  

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Mitteilungen über Fehler sowie Verbesserungsvorschläge sind stets willkommen (Kontaktmöglichkeiten siehe  Impressum). Ich bitte um Verständnis, daß mir infolge Zeitmangels keine Beantwortung von Fragen und erst recht keine individuelle Beratung möglich ist - auch nicht ausnahmsweise. Für Fragen zu Pflanzenpflege, Foto und Technik stehen Ihnen jedoch verschiedene  Foren ("schwarze Bretter") zur Verfügung.


Letztes Update dieser Seite: 27.11.2013 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)