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Ceroxylon alpinum
 
   
 
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Ceroxylon alpinum
Nähe Colonia Tovar/Venezuela 1994

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Beschreibung: Ceroxylon alpinum, die Andenwachspalme, (auch als Ceroxylon andicola oder ferrugineum bezeichnet) ist schon eine merkwürdige Fiederpalme. Sie wächst nicht gerade dort, wo man Palmen erwartet, nämlich in den Anden in einer Höhe von zwischen 1500 bis 2000 m. Sie besitzt einen äußerst dünnen, grauen bis wachsweißen, geringelten Stamm, der von Wachs umgeben ist und keinen sichtbaren Kronenschaft besitzt. Sie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 35 m. Das Wachs wurde früher zur Kerzenherstellung verwandt, wozu aber die Palme gefällt werden mußte.
 
Substrat: Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein.
 
Wasserbedarf: Der Wasserbedarf ist gering. Der Ballen sollte nur mäßig feucht gehalten werden. Das  Wasser darf wie immer nicht zu kalkhaltig sein, da sonst die Pflanze auf Dauer eingeht. Zudem muß für eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit gesorgt werden.
 
Lichtbedarf: Ceroxylon sollte hell aber nicht sonnig stehen. Sie ist auch mit Halbschatten zufrieden. Auch im Winter müssen mindestens 1500 Lux bereitgestellt werden.
 
Temperatur: Ceroxylon alpinum benötigt einen relativ kühlen Standort, am liebsten ganzjährig zwischen 15 und 20 °C. Dauerhaft Temperaturen über 25 °C mag sie nicht. Besonders in Verbindung mit zu reichlichem Gießen besteht dann erhöhte Fäulnisgefahr. Ältere Exemplare vertragen kurzzeitig auch leichten Frost, wobei die Wurzeln keine Temperaturen unter 0 °C abbekommen dürfen.
 
Sonstiges: Die Kultur von Wachspalmen ist nicht ganz unproblematisch. Sie benötigen ganzjährig einen kühlen Standort, sind aber bei weitem nicht so frostresistent wie viele andere Palmen. Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit machen sich leicht Spinnmilben und Thripse breit, und insbesondere bei zu hohen Temperaturen besteht die Gefahr von Pilzerkrankungen. Zudem ist Fäulnisgefahr bei zu reichlichem Gießen gegeben.
 
Verwandte Arten: Es gibt ungefähr 20 Arten, die alle in Südamerika beheimatet sind. Die bekanntesten sind:
Ceroxylon quindiuense: Sie ist vom Habitus her kaum von C. aplinum zu unterscheiden. Allerdings wird diese größte Art trotz des äußerst grazil aussehenden Stammes, der fast schon an einen Strohhalm erinnert, unglaubliche 70 m hoch. Diese Art wächst in einer Höhe von zwischen 2000 und 3000 m und ist einige wenige Grade kühlere Temperaturen gewöhnt als C. alpinum.
Ceroxylon utile: Es gibt nichts, was man nicht noch toppen kann: Diese Art wächst in Höhen von bis zu 4000 m. Allerdings wird sie nicht so groß wie C. quindiuense. Sie mag Sommertemperaturen zwischen 5 und 15 °C. Ältere, ausgepflanzte Exemplare sind bis ungefähr -8 °C frosthart. Eine Kultur in Mitteleuropa ist aufgrund der für diese Palme viel zu warmen Sommer nicht erfolgversprechend.
Ceroxylon ceriferum: Wurde früher C. klopstockiae genannt. Eine seltene, C. alpinum nicht unähnliche Art.
 
Preisbeispiel: In Deutschland nicht üblich und nur bei Palmenzüchtern erhältlich (siehe  Linkliste).
 
  

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Letzter Upload dieser Seite: 05.11.2016 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)