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Phoenix canariensis
 
   
 
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Phoenix dactylifera
Phoenix dactylifera
Port Kanthaoui/Tunesien 1995

Phoenix canariensis ist noch nicht als separates Bild verfügbar
aber im Hintergrund von Caryota mitis abgebildet.


Beschreibung: Die Phoenix canariensis oder Kanarische Dattelpalme ist eine Fiederpalme, deren Heimat die kanarischen Inseln (nomen est omen) sind. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 15 m und besitzt einen auf der Oberfläche rauhen Stamm. Sie ist der wohl bekannteste Vertreter der Fiederpalmen und die meistverkaufte Kübelpalme. Alte Exemplare besitzen einen sehr dicken Stamm und darüberhinaus eine von unzähligen Wedeln gebildete Krone. Sie wird ausschließlich als Zierpflanze kultiviert. Die goldgelben Früchte sind zwar nicht giftig aber deutlich kleiner als die Datteln der Phoenix dactylifera und haben keinen guten Geschmack. Sie gelten deshalb als ungenießbar.
 
Substrat: Das Substrat sollte durchlässig und leicht sauer sein. Älteren Exemplaren genügt auch reine Gartenerde.
 
Wasserbedarf: Der Wasserbedarf ist mittel bis hoch. Die Palme freut sich im Sommer über reichliche Wassergaben und bedankt sich dann durch gutes Wachstum. Im Winter darf nur schwach gegossen werden.
 
Lichtbedarf: Die Dattelpalme bevorzugt einen sehr hellen Standort mit intensiver Sonneneinstrahlung. Sie gibt sich zwar auch mit Halbschatten zufrieden, wächst dann aber nur schwach.
 
Temperatur: Der Phoenixpalme mag im Sommer sehr hohe Temperaturen. Ältere Exemplare sind zwar ziemlich frostresistent, jedoch sollte man Kübelpflanzen schon dann einräumen, wenn die Nachttemperaturen unter 0 °C liegen. Kurzer, leichter Frost wird jedoch ohne Probleme ertragen. Überwintert wird am besten bei 5 °C bis 10 °C.
 
Sonstiges: Die kanarische Dattelpalme ist auch für Anfänger gut geeignet, da sie recht robust ist und viele Pflegefehler locker wegsteckt. Häufig ist sie der Anfang einer Palmensammlung (Vorsicht: Suchtgefahr!).
 
Verwandte Arten: 
Phoenix dactylifera: Die als Echte Dattelpalme bezeichnete Palme, die typische Oasenpalme, besitzt einen schlankeren Stamm, der ebenfalls grau oder braun und sehr rauh ist. Die Krone ist bei weitem nicht so dicht. Die Blätter sind heller und sehen leicht grau-bläulich aus. Diese Art wird bis zu 20 m hoch und ist Lieferant der bekannten Datteln, die in den Herkunftsländern als wichtiges Lebensmittel gelten. Die gelben Früchte, die bei Lagerung langsam braun werden, werden leider oft in Zucker eingelegt und ergeben das pappige, viel zu süße Etwas, das bei uns meistens als Datteln angeboten wird. Ohne Zuckerzusatz getrocknete Datteln sind ohnehin süß genug, haben einen angenehmen Geschmack, sind sättigend und ohne Zusätze lange haltbar. Sie werden in letzter Zeit öfter als Bio-Ware angeboten (was auch immer daran "bio" sein mag). Die Echte Dattelpalme widersteht auch staubtrockenen Wüstenwinden, benötigt aber relativ viel Wasser und einen möglichst ganztägig vollsonnigen Standort und mag hohe Temperaturen, verkraftet aber trotzdem auch leichten Frost. Sie kann sehr leicht aus  Dattelkernen herangezogen werden.
Phoenix roebelenii: Die maximale Wuchshöhe von nur etwa 3 m hat der in Laos beheimateten Palme (Fotos siehe unten) den Namen Zwergdattelpalme eingebracht. Die Fiederblätter sind mittelgrün und viel graziler und weicher als bei den größeren Arten. Die Stammoberfläche erinnert entfernt an eine unreife Ananas und ist im oberen Teil mit Fasern bedeckt. Sie liebt einen sehr hellen Standort, verträgt pralle Mittagssone jedoch nur nach längerer Gewöhnung. Obwohl auch sie kurzzeitig leichten Frost toleriert, liebt sie Temperaturen oberhalb 20 °C und sollte bei mindestens 10 °C überwintert werden. Sie ist zwar recht robust und auch als Zimmerpalme geeignet, benötigt jedoch unbedingt viel Licht und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit ist sie sehr anfällig für Spinnmilben. Als Zierpalme ist sie weit verbreitet.
Phoenix reclinata: Die Senegaldattelpalme ist eine tuffbildende Art, die abgesehen von den schlanken Stämmen P. canariensis sehr ähnlich sieht, aber nur halb so groß wird. Sie mag hohe Temperaturen und ist eine robuste, schöne Palme, verträgt aber keinen Frost. Als Zimmerpflanze wird sie noch selten kultiviert, obwohl nichts dagegen spricht. Auch als Kübelpalme ist sie zu Unrecht nicht weit verbreitet.
Phoenix rupicola: Die in Indien beheimatete Klippendattelpalme erreicht eine Höhe von 8 m und wirkt durch den schlanken Stamm und die zierlichen, glänzenden Fiederblätter, die viel dichter zusammenstehen als bei P. roebelenii, sehr elegant und die schönste ihrer Art ist. Auch sie benötigt relativ viel Wasser und freut sich über eine angemessene Luftfeuchtigkeit, ist aber kein Sensibelchen. Bezüglich Verwendung als Kübel- oder Zimmerpflanze gilt das Gleiche wie bei P. reclinata.
Phoenix theoprastii: Sie ist neben Chamaerops humilis die einzige in Europa (Kreta und Westtürkei) beheimatete Palme. Bei einer maximalen Wuchshöhe von ca. 7 m sieht sie aus wie eine kleinere Ausgabe von P. canariensis und besitzt auch eine dichte, aus vielen Wedeln gebildete Krone. Die oft bläulichen Fiederblätter erinnern von der Farbe her aber eher an P. dactylifera. Außerhalb ihres Ursprungsgebiets ist sie leider selten anzutreffen. Pflege wie P. canariensis.

Es existieren insgesamt 17 Arten, aber Phoenix loureirii (Bergdattelpalme), pusilla/zeylanica (Ceylondattelpalme), sylvestris (Silberdattelpalme) und Konsorten spielen als Kübel- oder Zimmerpflanze (noch?) keine Rolle.
 
Preisbeispiel: Die Preise sind sehr unterschiedlich; die Qualität auch. Oft werden in Supermärkten beinahe mannshohe kanarische Dattelpalmen für ungefähr 10 Euro angeboten, die meistens stark vergeilt sind, was man leicht an den großen Blattabständen auf den Wedeln und den relativ weichen Blättern erkennt. Dies ist gewollt, um große Exemplare verkaufen zu können, hat aber den Nachteil, daß bei Kultur unter artgerechten Bedingungen neue Wedel höchstens halb so groß werden wie die alten. Kaufen Sie besser zum gleichen Preis ein kleineres Exemplar mit störrischen Blättern, das unter normalen Bedingungen groß geworden ist. Für entsprechend mehr Geld sind auch richtig kultivierte größere Palmen erhältlich. Wenn Sie den Sinn der Mehrausgabe nicht einsehen, schauen Sie sich am besten einmal eine vergeilte und eine teurere normal gewachsene Phoenix an - das kuriert!
Phoenix dactylifera Phoenix dactylifera Phoenix dactylifera
Phoenix roebellenii, San Pedro/Spanien 1998

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Letztes Update dieser Seite: 27.11.2013 (Untergeordnete Seiten können aktueller sein)